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1. Gentoo auf dem Linuxtag 2004 in Karlsruhe

Wie auch 2003 war Gentoo mit einem eigenen Stand auf dem Linuxtag 2004 vertreten, auf dem wir unter anderem Gentoo auf zahlreichen Architekturen (x86, ppc, alpha, mips, sparc, hppa) zeigten. Weiterhin bestand die Möglichkeit zum Gespräch mit Gentoo Entwicklern; sowie zum Kauf von Shirts und Case Badges.

Auf dieser Seite berichteten wir täglich aktuell und halten auch einige Schnappschüsse bereit.

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Dienstag, 22. Juni 2004

Gegen 14:00 Uhr sind wir nun endlich alle anwesend und beginnen nun wirklich mit dem Aufbau. Die Tische und Stühle werden in eine ansprechende Position gebracht und ein eigens für diesen Linuxtag angeschafftes Regal wird aufgebaut (nebenbei eine sehr lohnende Investition) um die verschiedenen Architekturen gut sichtbar darstellen zu könen. Insgesamt stellen wir 7 grosse Rechner aus: Eine DEC-Alpha, eine SGI-Indy, eine HPPA, eine Sun Ultra-10, eine X-Box, einen x86 und einen PPC (iBook).

Nachdem wir das Netzwerkkabel verlegt hatten, begannen wir damit alle aufgebauten Rechner für den morgigen ersten Ausstellungstag fertig zu machen: Gastzugänge einrichten, anpassen der Netzwerkkonfiguration und Arbeitsflächen etc. Gegen 19:00 sind wir dann endlich fertig und können unser Werk bewundern.

Abbildung 1.1: Letzte Vorbereitungen

Fig. 1: Letzte Vorbereitungen

Nach Einnahme einer kleinen Stärkung räumten wir dann noch auf und fuhren in unser Nachtquartier, denn schliesslich wollten wir am nächsten Tag fit sein um mit den zu erwartenden Besuchermassen auch fertig werden zu können ;)

Mittwoch, 23. Juni 2004

Nach einer erholsamen Nacht an der frischen Luft, der obligatorischen belebenden Dusche und einem reichhaltigen Führhstck haben wir uns wieder in die Kongresshalle begeben um unseren Stand zu besetzen. Bereits kurz nach �Öffnung der Ausstellung strömten die Besuchermassen durch die Hallen. Vor Allem viele Leute, die kein Gentoo-Linux benutzen kamen und informierten sich über dieses fremde, unbekannte Wesen. Bei neuen und auch eingefleischten Benutzern hingegen, kommen die vorbereiteten Flyer sehr gut an. Viele lange Gespräche ber Vor- und Nachteile werden mit Anwendern und Interessierten gefhrt.

Abbildung 1.1: die ersten Besucher sind da

Fig. 1: Die ersten Besucher sind da

Gegen 16:00 Uhr macht uns HP ein Angebot: Wir dürfen auf ihrem vierfach Opteron Gentoo installieren. Diese Chance werden wir uns natrlich nicht entgehen lassen. Um 18:45 Uhr verliessen wir dann die Halle und gingen in die Stadt um ein sehr reichhaltiges Abendessen einzunehmen. Nachdem die Nahrung dann zu einem kleinen Teil vorverdaut war gingen wir noch einmal zurck in die Kongresshalle um an den Ständen von tarent und Apple das Fussballspiel Deutschland - Tschechien anzusehen. Danach endlich begaben wir uns in unsere Schlafunterkunft um endlich zur Nachtruhe zu kommen.

Donnerstag, 24. Juni 2004

Nach einer sehr erholsamen Nacht und dem Frühstck trennten wir uns in zwei Gruppen: Pylon und beejay fuhren Getränkenachschub holen und der Rest der Truppe machte sich auf den Weg in die Kongresshalle. Schon kurz nach �Öffnung lässt sich feststellen, dass dieser Tag turbulent werden wird, denn schon bald ist unser Stand von recht vielen Interessierten umringt. Gegen 12:00 Uhr bekommen wir endlich Hilfe, da Alexander "aholler" Holler ankommt.

Abbildung 1.1: Welcher besondere Gast ist hier am Stand?

Fig. 1: Was ist das Besondere an diesem Bild?

Wir erinnern uns an das Angebot von HP am gestrigen Tag, Gentoo auf einem vierfach Opteron zu installieren. Und so schreitet Pylon höchstpersönlich zur Tat um diesen mächtigen Rechner in Anspruch zu nehmen. Lange Rede, kurzer Sinn: technisch versierte HP-Mitarbeiter stehen grinsend und tuschelnd am Opteron, wärend innen drin der schnellste Gentoo-Bootstrap aller Zeiten abläuft: 25 Minuten; QT dauerte 6 Minuten. Während dieser doch recht eindrucksvollen Gentoo-Präsentation werden die ersten Interviewanfragen an uns gestellt. Gegen 18:00 kam dann schließich noch Marc Hildebrand alias zypher an, der in den folgenden zwei Tagen am Gentoo-Stand anwesend sein wird.

Abbildung 1.1: HP will Gentoo auf einem vierfach Opteron

Fig. 1: HP will Gentoo auf einem vierfach Opteron

Am Ende des Veranstaltungstages gingen wir dann noch einmal gemeinsam zu KaLUG-Fest, dass die Karlsruher Linux-User-Group jährlich im Rahmen des Linuxtages veranstaltet. Bei einem Bier, zünftigem Abendessen und langen Gesprächen liessen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Abbildung 1.1: Am Ende eines harten Tages...

Fig. 1: Am Ende eines harten Tages...

Freitag, 25. Juni 2004

Nach einer harten Nacht und einem noch viel schlimmeren Morgen begaben wir uns gegen acht Uhr in die Kongresshalle um wie auch an den letzten Tagen unseren Stand zu besetzen. Wir wussten, dass der Freitag einer der Tage mit den meisten Besuchern werden würde, und so brachten wir den Stand noch einmal in Form: Es wurde gesaugt, aufgeräumt und "Zeuch sortiert".

Schon kurz nach Öffnung der Kongresshalle stapften die Besuchermassen ("Massen" ist hier nicht als Umschreibung, sondern als wirkliche, echte Aussage) und wir konnten uns vor Nachfragen kaum retten. Selbst frühstückenderweise wurde man noch mit Fragen bombardiert. Als Besuchermagnet wirkte nun sicherlich auch ein aufgestellter 19"-TFT mit einem kleinen aber feinen 2.1-Boxensystem, dass durch die Vorführung von Demos und freien Videos immer wieder Besucher bei uns anhalten lies. Manchmal ist es irgendwie seltsam: Man kann sich so offen hinstellen wie man will - es kommt immer nur eine "normale" Anzahl von Interessierten. Mach eine Demo oder irgendetwas anderes, dass krach macht und man hat den Stand voller Leute stehen, die Fragen zu Gentoo haben.

Abbildung 1.1: Viele Fragen wollen beantwortet...

Fig. 1: Viele Fragen wollen beantwortet...


Abbildung 1.1: ...und viele wollen ausdiskutiert werden

Fig. 1: ...und viele wollen ausdiskutiert werden

Den krönenenden Abschluss fand dieser Tag dann durch das Social-Event im Freibad Wohlfartsweiher, bei dem uns auch GWN-Redakteur Ulrich Plate noch besuchte und Ex-Developer Tilman "phoen][x" Klar nebst Anhang auflief. Nach einem sehr ausgiebigen Essen und einigen Bieren fuhren wir dann mit einem extra eingerichteten Shuttle-Bus zurück zum Kongresszentrum ins Karlsruhe und von dort zu Fuss wieder nach Hause. Wir brauchen unbedingt Schlaf, denn der härteste Tag steht uns noch bevor.

Samstag, 26. Juni 2004

Nach dem Frühstück begaben wir uns zum Messegelände und machten unseren Stand fertig. Im selben Augenblick laufen ian!, dertobi123, dakjo und darktemplaaa auch auf dem Stand auf. Wesentlich mehr Besucher als an den letzten Tagen bewegen sich durch die Hallen. Gegen 10:15 trifft dann auch cybersystem ein.

Da wir damit ja auch alle anwesend waren, haben wir natürlich auch die Gelegenheit wargenommen ein Gruppenfoto anzufertigen:

Abbildung 1.1: Das Standpersonal

Fig. 1: Das Standpersonal

Obere Reihe von links nach rechts: cybersystem, darktemplaaa, Pylon, wschlich, beejay, stkn, dj-submerge. Untere Reihe von links nach rechts: dakjo, ian!, amne (sitzend), zypher, dertobi123, tantive.



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