2009-04-15, Rev. 1.41Gentoo Linux/PowerPC Häufig gestellte Fragen
Die Gentoo/PPC FAQ ist eine Ansammlung von Fragen und Antworten, die auf den
Gentoo/PPC Mailinglisten und im IRC gesammelt wurden.
Gentoo Linux/PowerPC Häufig gestellte Fragen
1.
Fragen
1.1 Einführung in die Gentoo/PPC FAQ
Diese FAQ ist eine Ansammlung von Fragen und Antworten, die auf den Gentoo/PPC
Mailinglisten und im IRC gesammelt wurden. Wenn Sie irgendwelche Fragen (oder
Antworten!) haben, kontaktieren Sie bitte einen Autor oder ein Mitglied des
Dokumentationsteams.
Installation
Hardware Support
Applications
Ressourcen
2.
Installation
2.1
Was für einen PowerPC-Computer habe ich und wo kann ich weitere Informationen
über ihn finden?
Willkommen zu Gentoo PPC! Der PowerPC-Prozessor ist in einigen beliebten
EDV-Geräten verwendet worden, hier sind einige Links um Ihnen zu helfen
herauszufinden, was für eine Art von Hardware in dem Gerät auf Ihrem
Schreibtisch steckt.
2.2
Wie kann ich mit OSX überprüfen, dass die heruntergeladene ISO nicht
beschädigt ist?
Stellen Sie zuerst sicher, dass Sie den FTP-Server nicht mit Finder
eingebunden und dann die Datei mit Hilfe von Drag'n'Drop kopiert haben. Dies
wird die ISO beschädigen. Benutzen Sie stattdessen curl (mit
curl -O http://path/to/iso).
Sie können Ihre MD5-Summe durch Benutzung des Werkzeuges md5sum,
welches von OSX angeboten wird, überprüfen. Auf Versionen von OSX ohne md5sum
können Sie die openssl Fähigkeit benutzen um eine MD5-Prüfsumme zu
generieren.
Befehlsauflistung
2.1: Erstellen einer md5sum mit openssl
$ openssl md5 /path/to/iso
Vergleichen Sie diese Ausgabe nun mit der dazugehörigen Datei auf dem Server,
von dem Sie die ISO heruntergeladen haben (der Dateiname endet wahrscheinlich
auf .md5). Wenn es dieselbe ist, wurde das ISO-Image korrekt
heruntergeladen. Stellen Sie sicher, dass Sie es noch nicht eingebunden
haben (z.B. mit Disk Copy)!
2.3 Kann ich Gentoo Linux und Mac OS X dual-booten?
Ja, können Sie! Um genau zu sein: yabootconfig erkennt automatisch
/etc/yaboot.conf und setzt es auf - mit Linux, Mac OS X und sogar
klassischem Mac OS (siehe dazu das Gentoo
Handbuch für weitere Details über yabootconfig). Der Trick liegt darin,
wie Sie Ihre Festplatte partitionieren. Bevor Sie Gentoo installieren, starten
Sie mit der Mac OS X Installations-CD. Benutzen Sie das Disk Utility um
die Festplatte in Ihrem Rechner in zwei oder drei Partitionen aufzuteilen.
Alternativ können Sie parted von einer aktuellen Gentoo
Installations-CD verwenden, da dieses hinsichtlich HFS und HFS+ Partitionen
gepatcht wurde. Parted ist auch in der Lage eine Partition zu verkleinern, so
dass Sie ihre bestehende Installation nicht löschen müssen. Die erste
Partition sollte groß genug sein, um alle Ihre Linux-Partitionen
(root+swap+/home usw.) zu enthalten. Die zweite Partition sollte für OS X
sein. Die dritte (und optionale) Partition sollte für das klassische Mac OS
sein. Diese ist nur erforderlich, wenn Sie vorhaben drei verschiedene
Betriebssysteme zu booten, da OS9 und OSX auf separaten Partitionen sein
müssen, damit dies funktioniert.
Nach dem Partitionieren installieren Sie Mac OS X und Mac OS 9 auf die
entsprechenden Partitionen. Sobald die Installation beendet ist, folgen Sie
dem Gentoo Handbuch. Wenn
Sie den Abschnitt über das Partitionieren erreichen, benutzen Sie
mac-fdisk um die große Partition, die Sie für Gentoo erstellt haben,
zu löschen. Erstellen Sie an der Stelle eine Bootstrap-Partition, root,
swap und andere Partitionen, die Sie mit Gentoo benutzen wollen.
Wenn Sie einen OldWorld Macintosh (vor-iMac) besitzen, befolgen Sie eine
ähnliche Prozedur wie folgt beschrieben. Jedoch sollten Sie die Mac OS 9
Installations-CD und das Werkzeug Drive Setup benutzen. OldWorld-Rechner
benötigen keine Bootstrap-Partition.
|
Falls yabootconfig Ihre MacOS-Partitionen nicht erkennt, können Sie diese
manuell zu Ihrer yaboot.config hinzufügen. Siehe die Beispiels-yaboot.conf im
Handbuch für weitere Details.
|
2.4
Ich habe einen frühen NewWorld Mac wie den Blue und White G3. Er sollte mit
der Installations-CD kompatibel sein, aber beim Booten gibt er den Fehler
"Unknown or corrupt filesystem" zurück.
Zur Abhilfe booten Sie Open Firmware indem Sie die Tasten Apfel + Option + O +
F beim Starten gedrückt halten. Wenn der Prompt erscheint, tippen Sie:
Befehlsauflistung
4.2: Früher NewWorld Mac Open Firmware Workaround
boot cd:,\\yaboot
Die CD sollte nun wie erwartet booten. Dank an John Plesmid für diesen
Workaround.
2.5
Ich habe einen Oldworld Macintoash und muss BootX verwenden. Jedoch habe ich
Probleme damit, das BootX-Installationsarchiv zu öffnen. Was kann ich tun?
Sie benötigen eine neue Version von StuffIt Expander um das Archiv
zu öffnen. Sie können es kostenlos herunterladen.
2.6
Ich habe eine Beige G3 Maschine. Kann ich Gentoo Linux/PPC auf einer zweiten
IDE-Festplatte installieren?
Frühe Beige G3 Maschinen (die mit einem "Rev 1" Motherboard und einem ATI
Rage II+ Chip) unterstützen keine Slave-IDE-Platten. Um eine zweite Platte
mit dieser Maschine nutzen zu können, müssten Sie diese an den internen oder
externen SCSI-Connector anhängen oder eine PCI IDE Karte benutzen. Spätere
G3 Maschinen haben diese Einschränkung nicht. Siehe
http://www.xlr8yourmac.com/G3-ZONE/IDE/index.html für weitere
Informationen.
2.7
Ich habe einen Revision A oder B iMac. Ich habe die Festplatte durch eine
größere ersetzt und kann nun nichts mehr booten!
Es gibt ein 8GB Limit für die Root-Partition auf diesen Maschinen. Stellen
Sie sicher, dass Ihre Root-Partition kleiner als 8GB ist und es sollte wie
erwartet funktionieren. Dies trifft auch auf OS X und spätere Versionen von
OS 9 zu.
2.8
Meine Datei /etc/fstab hat eine Zeile mit /dev/BOOT. Muss ich diese Zeile für
meine Apple Bootstrap-Partition aufsetzen?
Nein. Wenn Sie keine separate Boot-Partition (/boot/) benutzen,
dann benötigen Sie diese Zeile nicht und Sie können sie ohne Probleme aus der
/etc/fstab löschen. Die Apple Bootstrap-Partition ist
icht /boot und hängt in keinster Weise mit ihr zusammen. Im
Allgemeinen benötigen Apple PowerPC Maschinen keine separate
/boot Partition und die Bootstrap-Partition sollte nicht
eingehängt sein oder in Ihrer fstab auftreten.
2.9
Als ich neugestartete habe, hat yaboot nicht funktioniert! Nun hänge ich
fest. Wie kann ich das beheben?
Es handelt sich wahrscheinlich nur um eine falsch konfigurierte yaboot.conf.
Der einfachste Weg um dies zu beheben, ist die Installations-CD noch einmal zu
booten, Ihre Gentoo-Partition zu mounten und yaboot.conf auf Fehler zu
überprüfen. Sie werden ebenfalls ybin -v -C /mnt/gentoo/etc/yaboot.conf
ausführen müssen, um den Bootloader zu aktualisieren sobald Sie fertig sind.
Dies kann alles durchgeführt werden, ohne in die Installation zurück zu
chrooten.
|
Wenn Sie wirklich nur in Ihr OSX zurückkommen müssen, versuchen Sie die
Option-Taste während des Startens gedrückt zu halten. Dies sollte Ihnen eine
grafische Auswahl an bootbaren Platten geben. Wählen Sie OSX aus und vergessen
Sie nicht, Ihre Boot-Problem später zu lösen.
|
2.10
Wenn ich versuche zu booten, sagt yaboot nur "read error"! Warum kann ich
nicht booten?
Sie benutzen vermutlich XFS für Ihre Root-Partition. Auch wenn dies eine
Option ist, hat yaboot einige Probleme damit auf Dateien mit Löchern
zuzugreifen. Um sicherzustellen, dass Ihr Kernel booten wird, kopieren Sie
nicht die Datei vmlinux nach /boot, sondern führen Sie einfach den folgenden
cat Befehl aus.
Befehlsauflistung
10.3: Lösen von yaboot-Lesefehlern auf XFS mit cat
# cat /usr/src/linux/vmlinux > /boot/vmlinux
2.11
Ich habe ein OSX-Update installiert und nun bootet mein Computer nur noch OSX!
Wie kann ich das beheben?
Halten Sie die Option-Taste beim Booten gedrückt. Dies wird Sie zu einer
grafischen Auswahl der Boot-Geräte bringen. Warten Sie bis eine Festplatte mit
einem Pinguin erscheint und klicken Sie das Symbol an. Dies wird Ihre
Linux-Installation wie gewohnt booten. Sobald sie gebootet haben, führen Sie
wieder ybin -v aus, um den Bootloader zu reparieren.
2.12
Ich kann die InstallCD nicht booten! Sie stoppt während die Hardware-Uhr
gestellt wird. Was kann ich tun?
Es gab leider einen Fehler in einigen Versionen des baselayout-Skripts. Um das
System booten zu können, muss die Hardware-Uhr gestellt werden. Um die Uhr zu
stellen, booten Sie Open Firmware (durch Benutzung der Tastenkombination Apfel
+ O + F). Sobald Sie am Open Firmware Prompt sind, können Sie die Uhr durch
folgenden Befehl setzen:
Befehlsauflistung
12.4: Setzen der Uhr am Open Firmware Prompt
ok
0 > decimal dev rtc 45 23 1 6 7 2000 set-time
ok
1 >
Open Firmware wird ein OK zurückgeben, nachdem die Uhr gesetzt wurde. Das
System sollte nun normal booten. Tippen Sie mac-boot um mit dem Booten
fortzufahren, nachdem die Uhr gesetzt ist.
3.
Hardware Support
3.1
Ich benutze Gentoo auf einem PowerPC-Laptop. Welche Pakete sollte ich
installieren, um laptopspezifische Funktionalitäten zu aktivieren?
Es gibt vier Hauptpakete, die Sie installieren werden müssen.
-
pbbuttonsd ist ein Werkzeug, das die Helligkeits- und
Lautstärketasten und einige weitere Apple-Laptop-spezifische
Funktionalitäten auf den meisten PPC-Laptops aktiviert. Die aktuelle
Version agiert auch als Powermanager und ersetzt pmud.
-
powerprefs stellt ein grafisches Konfigurationsbearbeitungsprogramm
für das Konfigurieren von pbbuttonsd bereit, einschließlich Einstellungen
wie das Powermanagement, Trackpadoptionen und verschiedene andere.
-
powernowd erlaubt es, die Geschwindigkeit der CPU zu skalieren, um
eine längere Betriebsdauer zu erzielen. Andere Pakete stellen die selbe
Funktionalität bereit, z.B. cpudyn, cpufreqd und
speedfreq. Es ist eigentlich egal, welches Sie wählen; stellen Sie
aber sicher, dass Sie den userspace CPU-Frequenzregler in Ihrem
Kernel aktiviert haben. Dies ist der einzige Regler der auf PPC
funktioniert.
Diese Pakete können durch Ausführen der zugehörigen Befehle aus der
folgenden Liste installiert werden:
Befehlsauflistung
1.1: Installieren laptopspezifischer Pakete
# emerge pbbuttonsd
# emerge powerprefs
# emerge powernowd
|
Sie sollten /etc/pbbutonsd.conf bearbeiten oder powerprefs
benutzen, um es auf Ihre Bedürfnisse anzupassen. Sowohl das Verhalten der
Fx-Tasten als auch die vielen Sleep-Optionen können hier kontrolliert werden.
Um die Fx-Tasten auf das OXS-Verhalten umzustellen, setzen Sie KBDMode auf
fkeyslast. Sie können das Touchpadtapping ausschalten, indem Sie TPMode auf
notap setzen. Viele weitere Optionen sind verfügbar, siehe man pbbuttonsd.conf
für weitere Details.
|
Es ist nützlich pbbuttonsd und powernowd zu Ihrem Runlevel boot hinzuzufügen,
so dass sie gestartet werden, wenn Ihr Computer startet. Tun Sie Folgendes:
Befehlsauflistung
1.2: Hinzufügen von pbbuttonsd und cpudyn zum Runlevel boot
# rc-update add pbbuttonsd boot
# rc-update add powernowd boot
3.2
Ich habe nur eine Maustaste. Wie kann ich die zweite und dritte benutzen, wenn
strg-taste nicht funktioniert?
Es gibt keinen Weg um dies wie unter Mac OS X zu verwenden, aber Sie können
so gut wie jede Taste oder Tastenkombination so setzen, dass die zweite und
dritte Taste emuliert wird. Die Werte können mit dem Kommandozeilenwerkzeug
showkey von der Konsole erlangt werden. Beachten Sie, dass dieses
Werkzeug unter X nicht wie erwartet funktioniert und nur von der Konsole aus
ausgeführt werden sollte. Um dieses Feature zu verwenden, aktivieren Sie die
folgenden Optionen in Ihrem Kernel:
Befehlsauflistung
2.3: Macintosh Device Drivers
[*] Apple Desktop Bus (ADB) support
[*] Use input layer for ADB devices
[*] Support for mouse button 2+3 emulation
Sie müssen weiterhin die Zuordnung der Tastatur zu den Maustasten in
You will also need to set the keyboard to mouse button mapping values in
/etc/sysctl.conf setzen. Es folgt ein Beispiel unter Benutzung
von F11 und F12:
Befehlsauflistung
2.4: Maustastenemulation mit F11 und F12
dev.mac_hid.mouse_button_emulation = 1
dev.mac_hid.mouse_button2_keycode = 87
dev.mac_hid.mouse_button3_keycode = 88
|
Weitere häufig genutzte Tastencodes sind 125 (die Apfel-Taste) und 96 (Enter
des Nummernblocks).
|
Um diese Einstellungen zu aktivieren:
Befehlsauflistung
2.5: Übernehmen der sysctl-Änderungen
# sysctl -p /etc/sysctl.conf
3.3 Wie kann ich meine Airport-Karte konfigurieren?
Die Airport-Karte ist ein 802.11b-Gerät basierend auf dem Lucent Orinoco
Chipsatz. Um diese Karte unter Linux zu verwenden, aktivieren Sie folgende
Kerneloptionen:
Befehlsauflistung
3.6: Wireless LAN
[*] Wirless LAN Drivers & Wireless Extensions
<*> Hermes chipset 802.11b support (Orinoco/Prism2/Symbol)
<*> Apple Airport support (build-in)
Sobald der Kernel konfiguriert ist, benötigen Sie weiterhin einige
Tools im Userland, um die drahtlosen Einstellungen konfigurieren zu können.
Emergen Sie wireless-tools, um Tools wie iwconfig und weitere
drahtlose Tools zu erhalten.
Ein Beispiel der Benutzung von iwconfig, um Ihre ESSID auf home_essid zu
setzen:
Befehlsauflistung
3.7: Setzen einer ESSID
# iwconfig eth1 essid home_essid
Für eine allgemeine Anleitung zum Aufsetzen von drahtlosen Verbinungen mit
Gentoo, sehen Sie sich bitte Drahtlose
Netzwerkfunktionalität an.
3.4 Wie kann ich meine Airport Extreme Karte konfigurieren?
Die Airport Extreme ist eine 802.11b/g Karte, die in neueren portablen
Apple-Computern vorgefunden wird. Sie basiert auf dem Broadcom 43xx Chipsatz,
welcher vom nativen b43 Treiberprojekt unterstützt wird. Er wurde in den 2.6.24
Kernel aufgenommen. Beachten Sie, dass der Treiber den richtigen Treiber, also
b43 oder b43-legacy, auswählen sollte. Die Firmware, die für diese beiden
Treiber genutzt wird, ist unterschiedlich, wobei die legacy-Version ältere
4306-Karten unterstützt. Falls Sie eine 4306-Karte haben, bauen Sie beide,
ansonsten sollte es sicher sein, nur b43 zu bauen. Desweiteren muss mac80211
zuerst ausgewählt werden, um einen dieser beiden Treiber zu aktivieren.
Befehlsauflistung
4.8: Hinzufügen der b43-Unterstützung zum Kernel
Networking --> Wireless -->
<M> Generic IEEE 802.11 Networking Stack (mac80211)
Device Drivers --> Network device support -->
[*] Wireless LAN (IEEE 802.11)
<M> Broadcom 43xx wireless support (mac80211 stack)
[*] Broadcom 43xx debugging
<M> Broadcom 43xx-legacy wireless support (mac80211 stack)
[*] Broadcom 43xx-legacy debugging
Nach dem Kompilieren des Kernels müssen Sie b43-fwcutter emergen,
um die Firmware zu installieren. Für zusätzliche Informationen, siehe dieser
Forumseintrag.
Für eine allgemeine Anleitung zum Aufsetzen von drahtlosen Verbinungen mit
Gentoo, sehen Sie sich bitte Drahtlose
Netzwerkfunktionalität an.
3.5 Wird das interne Modem funktionieren?
Auf älteren Macs ist das interne Modem ein reguläres serielles Gerät. Neben
der Unterstützung von ppp und i2c, wählen Sie folgende Kerneloptionen aus um
es zu nutzen:
Befehlsauflistung
5.9: Serial Drivers
<*> PowerMac z85c30 ESCC support (CONFIG_SERIAL_PMACZILOG)
Neuere Macs benutzen ein USB-Gerät, welches nur einen Treiber von Linuxant
besitzt. Sofern Sie nicht einen Key bei von Linuxant bestellt haben, wird
dieser Treiber nur mit 14.4 funktionieren und kein FAX unterstützen. Um den
Treiber zu installieren, emergen Sie net-dialin/hcfusbmodem, was
/dev/ttySHCF0 bereitstellen wird. Setzen Sie dann ppp wie
gewohnt auf. Weitere Informationen über die Installation cann unter
http://www.linuxant.com/drivers/hcf/install.html gefunden werden.
3.6 Funktioniert sleep auf meinem iBook/PowerBook?
Sleep (suspend to ram) funktioniert sehr gut auf allen G3 iBooks und TiBooks.
Vor Kurzem wurde ein Kernelpatch freigegeben, der sleep-Unterstützung für G4
iBooks und Radeon-basierte Albooks hinzufügt. Falls Sie einen dieser Laptops
haben, benutzen Sie gentoo-sources 2.6.11 (oder neuer) für eingebaute
Unterstützung.
|
Beachten Sie, dass das 12" PowerBook aufgrund des nVidia-Chipsatzes noch nicht
unterstützt wird.
|
3.7 Wie bekomme ich die Soundwiedergabe ans Laufen?
Es gibt zwei Wege zum Sound unter modernen Kerneln: OSS oder ALSA. OSS ist
die ältere der beiden Optionen und wird als veraltet angesehen, funktioniert
aber immer noch gut für viele ältere Macs. ALSA ist die neuere Methode und
wird in Zukunft weiterhin unterstützt werden. Wir empfehlen Ihnen ALSA zu
benutzen, sofern Sie keine Probleme damit haben.
|
Wenn Sie den OSS-Treiber in Ihren Kernel aufnehmen, wird der ALSA-Treiber
nicht laden.
|
Weiterhin sollten Benutzer, die Zugriff auf Audiogeräte haben sollen, zu
der zugehörigen Gruppe mit dem folgenden Befehl hinzugefügt werden:
Befehlsauflistung
7.10: Hinzufügen von Benutzern zur Gruppe audio
# gpasswd -a username audio
Falls der Kernel richtig aufgesetzt ist und Sie keinen Ton hören, stellen
Sie sicher, dass die Hauptmixerlautstärke aufgedreht ist und das Geräte
nicht stummgeschaltet ist!
|
Die Soundkarte auf Macs ist über den i2c Keywest/PowerMac-Bus angeschlossen,
nicht über den PCI-Bus. Sie werden die Karte nicht aufgelistet bekommen, wenn
Sie sich den PCI-Bus anschauen oder alsaconf benutzen. Dies ist ein kleineres
Problem als Sie sich wahrscheinlich vorstellen, da alle Macs den gleichen
Treiber für Sound benutzen, aber Sie werden sich versichern müssen, dass Sie
Unterstützung für i2c Keywest/PowerMac in Ihrem Kernel haben.
|
|
Wenn Sie ALSA-Unterstützung einkompilieren, müssen Sie ebenfalls i2c
Keywest/PowerMac einbinden. Wenn Sie dies nicht tun, wird es Kernelpanics beim
Booten geben!
|
3.8 Aufsetzen von Sound mit ALSA
Für ALSA werden wir sowohl die regulären ALSA-Treiber als auch die
OSS-Emulationsschicht aufsetzen, so dass wir weiterhin Programme nutzen
können, die nur OSS unterstützen. In make menuconfig müssen Sie
folgendes auswählen:
Befehlsauflistung
8.11: Kerneloptionen für ALSA
Device Drivers - I2c support --->
I2C Hardware Bus Support --->
<*> Powermac I2C interface (Keywest on 2.6.15 and older)
Device Drivers - Sound --->
<*> Sound card support
Advanced Linux Sound Architecture --->
< > PowerMac DMA sound support
<*> Advanced Linux Sound Architecture
<*> Sequencer support
<*> Sequencer dummy client
<*> OSS Mixer API
<*> OSS PCM (digital audio) API
[*] OSS Sequencer API
Abhängig von dem Alter Ihres Rechners sollte der korrekte Soundtreiber
ebenfalls aktiviert werden. Auf moderneren Rechnern, so wie den Aluminium
PowerBooks, neuen iBooks oder G5s, sollte der Apple On-Board Audio
Treiber verwendet werden. Auf älteren Rechnern sollten Sie stattdessen den
ALSA PowerMac Treiber ausprobieren.
Befehlsauflistung
8.12: ALSA-Treiber - wählen Sie nur einen aus
ALSA PowerMac devices --->
<*> PowerMac (AWACS, DACA, Burgundy, Tumbler, Keywest)
Apple Onboard Audio driver --->
<*> Apple Onboard Audio driver
<*> layout-id fabric
<*> support Onyx chip
<*> support TAS chip
<*> support Toonie chip
Sie können diese ebenfalls als Module konfigurieren und sicherstellen, dass Sie
beim Booten geladen werden, aber es ist einfacher, alles hinein zu kompilieren.
|
Bitte stellen Sie sicher, dass PowerMac DMA sound support ausgeschaltet
ist, ansonsten wird das ALSA-Modul sich nicht laden können.
|
Für weitere Informationen zur Konfiguration von ALSA, schauen Sie sich bitte
den Gentoo ALSA Leitfaden an.
|
Falls Sie das Paket alsa-driver verwenden, anstatt es in Ihren Kernel
einzubauen, sollte die Variable ALSA_CARDS auf powermac für ältere
Macs oder auf aoa, aoa-fabric-layout, aoa-soundbus,
aoa-soundbus-i2c, aoa-onyx, aoa-tas and aoa-toonie
für neuere Macs gesetzt werden.
|
3.9 Sound-Setup mit OSS
| Noch einmal, verwenden Sie dies nur, wenn Sie kein ALSA benutzen. |
In make menuconfig müssen Sie folgendes auswählen:
Befehlsauflistung
9.13: Kernel-Optionen für OSS
Device Drivers - I2c support --->
I2C Hardware Bus Support --->
<*> Powermac I2C interface (Keywest on 2.6.15 and older)
Device Drivers - Sound --->
<*> Sound card support
<*> PowerMac DMA sound support
(oder als Module konfigurieren und sicherstellen, dass sie beim Booten geladen
werden.)
Falls sich das Modul dmasound_pmac nicht lädt, müssen Sie wahrscheinlich
i2c-core im Kernel oder als Modul aktivieren.
|
Falls Sie immer noch OSS-Sound verwenden, testen Sie stattdessen die
ALSA-Treiber und berichten Sie jegliche Fehler dem ALSA-Bugzilla. Danke!
|
3.10 Wie boote ich meinen Mac nach einem Stromausfall?
Die Energieverwaltungseinheit (PMU) in den meisten Macs hat die Fähigkeit,
den Mac nach einem Stromausfall wieder einzuschalten. Dieses Feature wird
durch die PMU-Optionen unter /proc kontrolliert. Um dieses
Feature zu aktivieren, setzen Sie server_mode auf 1, um es zu
deaktivieren, setzen Sie serve_mode auf 0.
Befehlsauflistung
10.14: Aktivieren von power on nach einem Stromausfall
# echo "server_mode=1" > /proc/pmu/options
Leider wird diese Einstellung wieder ausgeschaltet, nachdem der Rechner
neustartet. Um sicherzustellen, dass Ihr System imer mit eingeschaltetem
"power on after power failure" startet, fügen Sie die obige Zeile zu
/etc/conf.d/local.start hinzu.
3.11
Ich sehe eine Menge "IN from bad port"-Fehler in meinem Kernel-dmesg, wie
behebe ich das?
Dies wird durch Treiber verursacht, die für Geräte geschrieben wurden, die Sie
nicht in Ihrem System haben. Diese Nachrichten sind gewöhnlich harmlos, aber
es ist trotzdem eine gute Idee, die unbenutzen Treiber zu deaktivieren. Siehe
unten für die entsprechenden Kernelkonfigurationsoptionen zu den Portnummern.
Beachten Sie, dass auch wenn die Zahlen nicht übereinstimmen, Sie trotzdem
diese Kerneloptionen deaktivieren sollten, die meisten PPC-Rechner verwenden
diese Treiber nicht.
Befehlsauflistung
11.15: IN from bad port 61 - Ausschalten von PC Speaker support
Device Drivers - Input device support --->
[*] Miscellanous devices --->
< > PC Speaker Support
Befehlsauflistung
11.16: IN from bad port 64 - Ausschalten von i8042 keyboard support
Device Drivers - Input device support --->
Hardware I/O Ports --->
< > Serial I/O support
< > i8042 PC Keyboard controller
Befehlsauflistung
11.17: IN from bad port 2E9,2F9,3E9,3F9 - Ausschalten von 8250/16550 support
Device Drivers - Character devices --->
Serial drivers --->
< > 8250/16550 and compatible serial support
Wenn Sie irgendwelche weiteren "IN from bad port"-Nachrichten bekommen, über
die Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie es uns bitte wissen!
4.
Applications
4.1
Ich kann ein Paket nicht emergen und bekomme einen Fehler, dass es maskiert ist.
Was sollte ich tun?
Es gibt zwei gute Gründe, warum ein Paket sich nicht emergen lässt: Entweder
wurde es auf PPC nicht getestet, oder es wurde getestet, aber wurde noch nicht
als stabil markiert.
Befehlsauflistung
1.1: Das Paket wurde auf PPC nicht getestet
!!! All ebuilds that could satisfy "bar" have been masked.
!!! One of the following masked packages is required to complete your request:
- app-foo/bar-1.0 (masked by: missing keyword)
Falls Ihr Paket auf PPC noch nicht getestet wurde, müssen Sie das Ebuild erst
mit dem Keyword ppc versehen. Dies können Sie mit dem Tool ekeyword, welches
Bestandteil des Pakets gentoolkit-dev ist, durchführen. Um das Ebuild als ppc
zu markieren und das Manifest zu regenerieren, so dass es die Änderungen
beinhaltet:
Befehlsauflistung
1.2: Hinzufügen des Keywords ppc zu app-foo/bar
# ekeyword ppc /usr/portage/app-foo/bar/bar-1.0.ebuild
# ebuild /usr/portage/app-foo/bar/bar-1.0.ebuild manifest
Sobald das Ebuild das Keyword erhalten hat, können Sie es wie gewohnt emergen.
Testen Sie die Anwendung und - unter der Voraussetzung, dass sie funktioniert
- berichten Sie es bitte als einen Bug, so dass einer der Entwickler
das Keyword hinzufügen kann.
|
Diese Änderung wird nur bis zum nächsten Update des Portage-Baums beibehalten.
Falls Sie eine permanentere Lösung benötigen, können Sie ein Portage-Overlay
verwalten. Siehe dazu die Portage-Dokumentation für weitere Informationen, wie
man ein Overlay verwaltet.
|
Befehlsauflistung
1.3: Das Paket wurde noch nicht als stabil auf PPC markiert
!!! All ebuilds that could satisfy "bar" have been masked.
!!! One of the following masked packages is required to complete your request:
- app-foo/bar-1.0 (masked by: ~ppc keyword)
Falls Ihr Paket bereits das Keyword ~ppc hat, haben Sie zwei Optionen. Entweder
befolgen Sie die obigen Schritte und ersetzen das Keyword ~ppc durch ppc, oder
Sie benutzen /etc/portage, um das spezifische Paket zu demaskieren. Die zweite
Möglichkeit wird aus dem einfachen Grund, dass es bei einem Update des
Portage-Baums nicht rückgängig gemacht wird, vorgezogen.
Befehlsauflistung
1.4: Benutzen von /etc/portage um app-foo/bar zu demaskieren
$ echo "=app-foo/bar-1.0 ~ppc" > /etc/portage/package.keywords
|
Falls das Verzeichnis /etc/portage nicht existiert, stellen Sie sicher, es
zuerst zu erstellen.
|
Emergen Sie das Paket nun ganz normal. Sobald Sie sicher sind, dass die
Anwendung stabil läuft, berichten Sie dies bitte als einen Bug, so
dass einer der Entwickler das Keyword hinzufügen kann.
4.2 Hat Gentoo/PPC Unterstützung für Flash?
Nun, nicht wirklich. Macromedia hat noch keine linux/ppc Binary veröffentlicht
und OpenSource-Implementationen sind zur Zeit unvollständig. Jedoch gibt es
zwei Projekte, die viele Flash-Objekte abspielen können, gnash und swfdec. Beide sind in der Lage,
YouTube-Videos und anderen weit verbreiteten Inhalt abzuspielen.
4.3 Hat Gentoo/PPC ein Java-Plugin?
Ja, ein Java-Plugin ist jetzt mit IBMs Java 1.5 und 1.6 verfügbar. Beachten Sie,
dass noch nicht alle Java-Anwendungen mit diesen Java-Versionen funktionieren.
4.4 Gibt es einen einfachen Weg X zu konfigurieren?
Emergen Sie einfach xac. Sobald das Paket installiert wurde, führen Sie
xac aus, um eine Konfigurationsdatei für Ihr Setup zu generieren. Falls
Sie ein Tastaturlayout setzen möchten, können Sie die Option --kbd-layout
benutzen. Beachten Sie, dass, obwohl xac DRM für die meisten Benutzer
aufsetzt, Sie eventuell Ihre Kernelkonfiguration ändern und zusätzliche
Treiber emergen müssen, um die vorgeschlagene Konfiguration zu unterstützen.
Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Kernel wie in der nachfolgenden Frage gezeigt
konfiguriert haben, um optimale Performanz zu erzielen.
4.5 Was wird für DRM gebraucht?
Stellen Sie sicher, dass das USE-Flag dri gesetzt ist, wenn Sie xorg-server
emergen. Sie sollten ebenfalls die Variable VIDEO_CARDS in der make.conf auf
Ihre Grafikkarte einstellen, VIDEO_CARDS="radeon" für radeon Unterstützung,
VIDEO_CARDS="nv" für nvidia Unterstützung usw. Als Notlösung sollten Sie
fbdev zur Liste der VIDEO_CARDS aufnehmen, dieser Treiber sollte immer
funktionieren.
Stellen Sie sicher, dass die folgenden Optionen in Ihrer Kernelkonfiguration
gesetzt sind:
Befehlsauflistung
5.5: Rage128 DRM Kernelkonfiguration
Device Drivers - Character devices --->
<*> /dev/agpgart (AGP Support)
[*] Apple UniNorth support
[*] Direct Rendering Manager (DRI support)
<*> ATI Rage 128
Device Drivers - Graphics Support --->
<*> ATI Rage 128 display support
Befehlsauflistung
5.6: Radeon DRM Kernelkonfiguration
Device Drivers - Character devices --->
<*> /dev/agpgart (AGP Support)
[*] Apple UniNorth support
[*] Direct Rendering Manager (DRI support)
<*> ATI Radeon
Device Drivers - Graphics Support --->
<*> ATI Radeon display support
Befehlsauflistung
5.7: nVidia Kernelkonfiguration
Device Drivers - Graphics Support --->
<*> nVidia Framebuffer Support
|
Momentan wird DRM auf nVidia-Karten nicht unterstützt, da nVidia keine Treiber
für PPC veröffentlicht hat und es keine offenen Treiber für 3D-Beschleunigung
gibt.
|
Bauen Sie den Kernel neu und installieren Sie ihn, falls erforderlich. Stellen
Sie danach sicher, dass Sie mit dem nativen Framebuffer (d.h. radeonfg oder
atyfb128 und nicht von offb oder ofonly video) gebootet haben und führen
Sie xac aus.
|
Eventuell müssen Sie die Datei /etc/X11/xorg.conf/ bearbeiten,
abhängig von dem Setup Ihrer Karte. Stellen Sie sicher, dass der ausgewählte
Gerätetreiber entweder ati oder Ihr spezifischer Treiber (r128 oder radeon)
ist. Überprüfen Sie ebenfalls, ob die DRI-Erweiterung geladen ist und dass sie
nicht auskommentiert ist.
|
4.6
Ich habe X.org installiert und es korrekt konfiguriert, aber der radeon-Treiber
fehlt. Was läuft falsch?
Fügen Sie die entsprechende VIDEO_CARDS Zeile zu Ihrer
/etc/make.conf hinzu (geben Sie r128 oder radeon an) und
kompilieren Sie xorg-server und mesa neu, um den Treiber neu
zu bauen.
4.7
Ich habe einen VBIOS oder "Invalid I/O allocation" fehler in meiner xorg.log.
Ist dies ein Problem?
Nein, dies zeigt einfach an, dass X.org Ihre Videokarte prüft. Es versucht
das x86-only Video-BIOS zu öffnen und schlägt fehl, was dazu führt, dass es
eine der Nachrichten zurück lässt. Es ist harmlos, machen Sie sich keine
Sorgen!
4.8
Wenn ich OpenGL DRI benutze oder Filme abspiele, friert das System ab und zu
unerwartet ein. Was kann ich tun?
Ihr System kommt eventuell nicht richtig mit AGP-Unterstützung zurecht. Die
einfachste Lösung wäre es folgende Zeile zum Abschnitt "Device" der
/etc/X11/xorg.conf hinzuzufügen:
Befehlsauflistung
8.8: Aufzwingen des PCI-Moduses für AGP-Karten
Option "ForcePCIMode"
Desweiteren gibt es einige bekannte Fehler mit der composite-Erweiterung, bitte
schalten Sie diese aus, falls Sie Probleme haben.
Falls Sie immer noch Probleme haben, versuchen Sie bitte dri in Ihrer xorg.conf
auszuschalten und prüfen Sie, ob die Probleme weiterhin bestehen.
4.9
Ich habe vor Kurzem Xorg emerget, aber wenn ich es benutze, funktioniert mein
internationales Tastaturlayout nicht richtig. Die Haupttasten funktionieren
einwandfrei, aber ich kann keine Sonderzeichen, wie z.B. das "at"-Zeichen,
tippen. Die Ausgabe von startx sagt etwas von "could not load keymap, falling
back to default keymap". Was ist falsch?
Prüfen Sie, dass die Berechtigungen von /var/tmp auf
drwxrwxrwx gesetzt sind. Falls nicht, ändern Sie sie durch
Tippen von chmod a+rwx /var/tmp. Dies macht es Xorg möglich, Keymaps
wieder richtig zu laden.
4.10 Wie spiele ich Audio-CDs ab?
NewWorld-Rechner haben keine Audioverbindung zwischen ihren CD-ROM-Laufwerken
und ihrer Sound-Hardware. Deshalb müssen Audioinformationen als Daten gelesen
und dann zur Sound-Hardware geleitet werden. Dies ist möglich unter Benutzung
von Audacious, welches Audio von einer CD über das ATA-Kabe liest, es
dekodiert und über den PCI-Bus an die Soundkarte als digitale Daten schickt.
Befehlsauflistung
10.9: Emerge audacious
# emerge audacious
Um eine CD abzuspielen, starten Sie einfach audacious. Falls Sie
Probleme mit der Wiedergabe haben, öffnen Sie das Menü
Preferences-->Plugins-->CD Audio Plugin und wählen Sie Ihr CD-Laufwerk aus.
Stellen Sie sicher, dass "Digital audio extraction" ausgewählt ist.
4.11 Kann ich Mac OS 9 oder Mac OS X unter Gentoo Linux ausführen?
Ja, so lange Sie Gentoo Linux auf 32-Bit-PPC-Hardware benutzen, können Sie
Mac-on-Linux benutzen, was es
Ihnen möglich macht, eine Instanz von OS 9, OS X oder Linux als ein Prozess
auf Linux auszuführen. Führen Sie einfach emerge mol aus, um dieses
Paket zu installieren. MOL unterstützt Mac OS 7.5.2 to 9.2.2, und jegliche
Versionen von OS X. Es kann aus einem Konsolen-Framebuffer oder einem
Fenster unter X ausgeführt werden.
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Momentan gibt es keine Unterstützung MOL auf 64-Bit-PowerPC-Prozessoren
zu benutzen.
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Um MOL im Vollbildmodus auszuführen, müssen Sie MOL mit dem USE-Flag fbcon
kompilieren und es in einem Konsolen-Framebuffer ausführen.
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Für Netzwerk und Sound sollten Sie die Treiber im Verzeichnis
MOL-Install auf Ihrem Mac OS X-Desktop installieren. Falls Fehler
mit der Netzwerkverbindung auftreten, stellen Sie sicher, dass folgende
Kerneloptionen eingeschaltet sind:
Für OSX Networking:
- Universal TUN/TAP device driver support (CONFIG_TUN)
Für DHCP-Server:
- Socket Filtering (CONFIG_FILTER)
- Packet Socket (CONFIG_PACKET)
Für NAT:
- Network packet filtering (CONFIG_NETFILTER)
- Connection tracking (CONFIG_IP_NF_CONNTRACK)
- IP tables support (CONFIG_IP_NF_IPTABLES)
- Packet filtering (CONFIG_IP_NF_FILTER)
- Full NAT (CONFIG_IP_NF_NAT)
- MASQUERADE target support (CONFIG_IP_NF_TARGET_MASQUERADE)
4.12 Kann ich auf meine ext2/ext3-Partitionen von OSX aus zugreifen?
OSX unterstützt das Lesen und Schreiben von ext2/ext3-Partitionen unter
Benutzung der Kernelerweiterung, die vom ext2fsx-Projekt bereit
gestellt wird.
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Wenn Sie MOL benutzen können Sie auf Partitionen, die gerade von Linux benutzt
werden, nicht zugreifen.
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4.13 Welche Portage USE-Flags funktionieren nicht auf PowerPC-Rechnern?
Falls Sie ein altes "flat" Profil verwenden (veraltet, vor 2005.0), schauen Sie
sich /etc/make.profile/use.mask für eine Liste an.
Wenn Sie ein kaskadierendes Profil benutzen (2005.0 und höher), schauen Sie sich
/usr/portage/profiles/default-linux/ppc/use.mask für eine Liste an.
4.14 Wie kann ich distcc mit meinem x86-Rechner aufsetzen?
Falls Sie einen weiteren, schnelleren Computer haben, können Sie distcc
aufsetzen, um Binärdateien für Ihren langsameren PPC-Prozessor zu kompilieren.
Es ist besser so viel wie möglich auf dem schnelleren Rechner bauen zu lassen;
falls möglich, bauen Sie überhaupt nicht auf dem langsameren Rechner. Lesen Sie
den DistCC Cross-compiling
Leitfaden, um zu erfahren, wie dies geht. Es hilft weiterhin das Gentoo Embedded Handbuch zu lesen,
um mehr über Cross-compiling zu erfahren.
4.15 Warum wirft gcc weiterhin Speicherzugriffsfehler während ebuilds?
Falls gcc Speicherzugriffsfehler (engl. "segfault") wirft, ist dies
wahrscheinlich kein Fehler von gcc und auch kein Problem mit Ihrer Hardware.
In den meisten Fällen kommt dieses Problem dadurch, dass "kernel preemption"
eingeschaltet ist. Auch wenn diese Option auf x86 keine Probleme macht,
verursacht es Cachekorruptionen auf PPC, weshalb es meistens während
Kompilationen auffällt. Um zu verhindern, dass dies geschieht, kompilieren
Sie den Kernel einfach mit ausgeschaltetetm "preempt" neu. Um zu prüfen, ob
"preempt" eingeschaltet ist:
Befehlsauflistung
15.10: Prüfen, ob preempt eingeschaltet ist
$ grep PREEMPT /usr/src/linux/.config
Falls "# CONFIG_PREEMPT is not set" zurückgegeben wird, sollten Sie den
Speicherzugriffsfehler als Bug melden.
Falls "CONFIG_PREEMPT=y" zurückgegeben wird, müssen Sie es ausschalten und
Ihren Kernel neu bauen.
5.
Ressourcen
5.1 Kann ich eine CD von Gentoo Linux/PPC kaufen?
Ja! Wir verkaufen Gentoo auf CD-ROM in unserem Gentoo-Store.
5.2 Diese FAQ hat meine Frage nicht beantwortet. Was tue ich nun?
Ein guter erster Schritt ist es, die relevante Dokumentation auf www.gentoo.org zu durchsuchen.
Zur Zeit existieren zwei PPC-spezifische Mailinglisten: gentoo-ppc-dev und
gentoo-ppc-user. Gentoo auf PPC (unter
forums.gentoo.org) ist ein offenes Forum zur Diskussion über PowerPC. Außerdem
gibt es meistens eine muntere Diskussion im IRC. Treten Sie uns in
#gentoo-ppc auf irc.freenode.net bei.
Allgemeine Informationen über Linux auf PowerPC kann unter penguinppc.org gefunden werden. Allgemeine
Linux-Informationen finden sich unter www.linuxdoc.org.
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